Geschichte

Das Industriemuseum wurde 1977 gegründet, um zu verdeutlichen, wie stark die Industrialisierung das Leben der Dänen veränderte.

Die Gründer des Museums waren Hersteller, Gewerkschafter und Akademiker, die alle der Überzeugung waren, dass in der bestehenden Museumslandschaft etwas Entscheidendes fehlte. Die Museen der 1970er Jahre berichteten ausführlich darüber, wie Könige, Herren, Landwirtschaft und die Bourgeoisie Dänemark verändert hatten. Darüber hinaus waren die Ausstellungen der Museen geprägt von einzigartigen Objekten in Vitrinen, die durch akademische Texte erläutert wurden.

Im Industriemuseum sollten Industrieunternehmer, Arbeiter und die jüngere Vergangenheit in den Mittelpunkt gerückt werden. Das Museum sollte in Horsens entstehen – einer in vielerlei Hinsicht prototypischen dänischen Industriestadt. Die Geschichte sollte auf Augenhöhe mit den Museumsgästen von Ehrenamtlichen vermittelt werden, die die alltäglichen Technologien früherer Zeiten auf lebendige Art und Weise demonstrieren konnten.

Seit 1977 hat sich im Industriemuseum viel getan. Wir teilen jedoch noch immer die gleichen Überzeugungen wie unsere Gründer. Die Industriegesellschaft repräsentiert die tiefgreifendste Veränderung in der dänischen Geschichte seit dem Übergang vom Jäger und Sammler zur Jungsteinzeit. Der Hintergrund für den Wohlstand Dänemarks beruht auf der Tatsache, dass Dänemark sich im 19. Jahrhundert zu einer Industrienation wandelte und dies bis heute geblieben ist.