Das Leben in den Wohnungen
Sprechen Sie mit einem der Arbeiter in ihrer Wohnung und kommen Sie den Schicksalen der Menschen im Industriezeitalter ganz nah.
1924: Alma arbeitet in der Tabakfabrik der Stadt, wo sie Zigarrenrillos dreht. Und wenn sie nicht in der Fabrik arbeitet, gibt es auch zu Hause viel zu tun. Glücklicherweise sind ihre Kinder inzwischen alt genug, um tatkräftig mitzuhelfen. Dank der höheren Löhne und des Anspruchs auf mehr Freizeit können Alma und ihre Familie die Annehmlichkeiten der 1920er-Jahre in ihrem schönen Wohnzimmer genießen.
1955: Holger ist tief mit der Villavej verbunden. Zuerst ließen sich seine Großeltern hier nieder, dann seine Eltern, und nun hat auch Holger mit seiner Frau Jytte in dem gemütlichen Viertel ein Zuhause gefunden. Mit seiner Arbeit als Schriftsetzer bei der Zeitung Horsens Folkeblad sorgt Holger für den Lebensunterhalt der ganzen Familie. So kann Jytte sich um Haushalt und Kinder kümmern. Das entspricht dem Rollenbild dieser Zeit.
1975: Obwohl Marie mit einem Fabrikarbeiter verheiratet ist und ihre Eltern beide in Fabriken gearbeitet haben, wollte Marie einen anderen Weg einschlagen. Sie wollte Krankenschwester werden und hatte das Glück, eine Stelle im Krankenhaus von Horsens zu bekommen. Nun, da die kleine Mette auf der Welt ist, wird sie in einer Tagespflege betreut. Denn Marie möchte nicht zu Hause bleiben wie ihre Mutter.





